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Entries from octombrie 2009

La mulţi ani de Sf. Dimitrie!

octombrie 26, 2009 · Scrieti un comentariu

Cele mai frumoase gânduri şi LA MULŢI ANI tuturor celor care poartă numele de Dumitru, Dumitra sau Dumitreana!

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Renate Welsh – Spinat auf Rädern

octombrie 12, 2009 · Scrieti un comentariu

In der Schule fragt sich Maria manchmal, ob sie überhaupt noch da ist. Keiner nimmt von ihr Notiz, niemand kümmert sich um sie. In der Stadt, in der sie jetzt mit ihren Eltern lebt, beschimpfen sie die Kinder als “Rumänin”, dort, wo sie herkommt, galt sie als “Deutsche”. Ihre Eltern wollten dahin zurück, wo ihre Vorfahren gelebt hatten. Aber für maria ist in der großen Stadt alles anders, alles ist ihr fremd. Sie hat Heimweh. Obwohl die anderen Kinder sie auslachen, begleitet sie “Tante Paula”, eine alte Frau, die in einem Kinderwagen Pflanzen spazieren fährt. Tante Paula sieht die Menschen und ihre Umgebung mit anderen Augen. Einige Fragmente : An diesen Nachmittag erzählte Lene zum ersten Mal von dem Streit, den es oft zwischen ihrer Mutter und ihrer Großmutter gab und der meist mit irgendwas begann, dass sie, Lene, getan getan oder unterlassen hatte. Und wie schrecklich es war, hinterher beide trösten zu müssen.”Und ich habe geglaubt, dir geht’ s gut”, sagte Maria.Lene verzog das Gesicht. “Das glaubt man immer von den anderen. Meine Oma sagt, es wäre gut, wenn die Leute ihre Sorgen tauschen könnten. ” Sie stellen sich vor, dass jede Frau, jeder Mann und jedes Kind ein Schild trug, auf dem stand zum Beispiel: “Kein Geld” oder ” Freche Tochter” oder “Schlechtes Zeugnis” oder “Gemeiner Chef” oder “Kaputtes Auto”. Dann überlegten sie, was sie wählen würden. “Meine Schwester heiratet!” , stieß sie heraus. Maria wusste nichts zu sagen. Was war daran so schlimm? Sie kannte Fasiye kaum, eine besonders eifrige Schülerin, die in den Pausen fast immer mit türkischen Mädchen aus anderen Klassen plauderte und kicherte. Wollte Fasiye gefragt oder in Ruhe gelassen werden? Zögernd legte Maria den Arm um sie. “Sie will ja nicht!” “Warum sagt sie das nicht?”, fragte Maria. Fasiye schüttelte ihren Arm ab. “Du hast überhaupt keine Ahnung. Sie wird verheiratet, basta! Mit einem alten Mann. Weil sie als Deutsche nicht gut genug ist für einen jungen.” “Wieso Deutsche?” Fasiye schlug mit der geballten Faust in ihre linke Hand. “Weil das so ist. Hier sind wir Türken. Dort sind wir Deutsche. Weil wir hier gelebt haben und weil man nie wissen kann, ob wir wirklich brave Mädchen sind.” Ihre Stimme war so scharf, dass es wehtat. Am liebsten hätte sie Katja ins Gesicht geschlagen. Natürlich war das unfair. Katja konnte nichts von Tante Paula wissen. Aber das war Maria gleichgültig. Warum sollte ausgerechnet sie immer fair sein? War es vielleicht fair, wenn Tante Paula starb? War es fair, wenn Fasiyes Schwester diesen ekligen Mann heiraten musste? Oder fair, wie sie alle über Rumänen redeten? Gar nichts war fair und gar nichts war gerecht verteilt, die Gesundheit nicht, die Locken nicht, das Geld nicht. Es fiel Maria schwer, stillzusitzen.

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